Vom Aufstieg der Kurzgeschichte im 20. Jahrhundert

Die Kurzgeschichte als eigenständiges literarisches Genre hatte es hierzulande zunächst nicht leicht und musste sich gegen diverse Vorbehalte in der Literaturkritik durchsetzen. In Amerika hingegen hatte sie ihren Siegeszug längst begonnen. Im deutschsprachigen Raum musste sie sich einerseits von trivialen Formaten wie Anekdote und Kalendergeschichte, andererseits von der literarischen Novelle absetzen, was ihr erst nach 1945 dann doch gelang:

Was kann Literaturkritik leisten?

Kaum einer steht so für die deutsche Literaturkritik der letzten 50 Jahre wie Marcel Reich-Ranicki, wobei seine öffentliche Bedeutung nicht nur in seinen Beiträgen im Feuilleton der FAZ, sondern auch durch die erfolgreiche TV-Sendung Das literarische Quartett begründet ist. Kernaufgabe der Literaturkritik ist es, literarische Werke der Literatur zu bewerten und einzuordnen. Sie erörtert oft aktuelle Neuerscheinungen, unterwirft aber auch immer wieder Werke älteren Datums einer kritischen Neubewertung. Kein einfaches Geschäft also:

Komikerduos in der Literatur vom 17. bis 20. Jahrhundert

Der Spanier Cervantes bereitet Anfang des 17. Jahrunderts mit dem legendären Komikerduo Don Quijote, dem Ritter von der traurigen Gestalt, dem vieles missglückt, und seinem alerten Diener Sancho Pancha den Boden für diese klassische Figurenkonstellation, die auf der Theaterbühne, in der Literatur und im Film so lange lebendig bleiben konnte. Jetzt ist Zeit, mal etwas genauer hinzuschauen:

Aktuell und 100 Jahre alt: Literatur der 1920er-Jahre

Ein ganz breites Spektrum an Autoren drückt diesem Jahrzehnt seinen literarischen Stempel auf, ohne dass sich dafür ein angemessener Oberbegriff finden ließe, zu vielfältig sind die Stimmen, die diese Zeit bis 1930 prägen: der späte Rilke, der junge Brecht, Zuckmayer, Hesse, Thomas Mann, Döblin, Tucholsky und Kisch. Gehen wir auf literarische Spurensuche:

Vom Briefroman bis zum E-Mailroman “Gut gegen den Nordwind”

Der traditionelle Briefroman ist eine Sammlung fiktiver Briefe, die sich zu einer Handlungsstruktur im Roman verdichten. Es gibt zwei Spielarten: den Briefwechsel zwischen mehreren Personen oder nur die Briefe des Protagonisten. In Deutschland beginnt die Tradition des Briefromans 1774 mit Goethes Bestseller Die Leiden des jungen W.:

JGS-Schulfest im Schulhof gefeiert

Bei herrlichem Sommerwetter hat das Schulfest am 23. Juli im Schulhof stattgefunden. JGS-Schulleiter Edgar Waldraff gab die Berufsschulabschlusszeugnisse an die SuS aus, die einen Preis oder eine Belobigung erreicht haben, die anderen SuS bekamen ihr Zeugnis aus der Hand des Klassenlehrers. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt mit einem breiten Angebot an Essen und Getränken:

Vielseitige Verabschiedung

5 KuK verlassen die JGS zum Schuljahresende und sind am 27. Juli in einer kleinen Feierstunde verabschiedet worden. Vier von ihnen haben die JGS über einen langen Zeitraum mitgeprägt und gehen in den wohlverdienten Ruhestand, ein Kollege wechselt an eine andere Schule. Auf Wunsch der frischgebackenen Pensionäre fand die Verabschiedung nicht – wie sonst – im GLK-Rahmen, sondern in der Cafeteria statt:

Literaturkritik auf dem absteigenden Ast?

In einem in Fachkreisen vielbeachteten Artikel schreibt der promovierte Germanist Rainer Moritz, dass die heutige Literaturkritik handzahm geworden sei. Sie solle aber die Spreu vom Weizen trennen, wenn sie ihren Namen auch verdienen wolle, und argumentativ aufzeigen, warum manche Bücher mit Literatur nichts zu tun haben. Da sollten wir mal etwas genauer hinzuschauen:

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