Mit der Future History App durch Wiesbaden flanieren

Kurstädte haben oft eine lange Tradition: Es sind Orte der Erholung, des Flanierens und der Begegnungen und des gesellschaftlichen Sehens und Gesehenwerdens, meist zwischen mondänen Villen und feinen Boulevards. Es kommen einem Locations wie Baden-Baden, Davos, Bath, Karlsbad oder Wiesbaden in den Sinn, das im 19. Jahrhundert zu einem Hotspot der internationalen Kultur avancierte. Heute …

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Weit mehr als nur Abba: Popmusik made in Sweden

Popmusik war in den 1950er- und 60er-Jahren ein fast rein angloamerikanisches Phänomen, bis 1974 Abba den ESC mit “Waterloo” gewinnt, danach eine einzigartige Weltkarriere hinlegt und damit zugleich die Tür weit aufstößt für Popmusik made in Sweden. Abbas unerwartetes Comeback unlängst zeigt, dass es sich lohnt, da mal etwas genauer hinzuschauen:

Digitaler Infotag an der JGS

Am ersten Freitag im Februar hat der JGS-Infotag 2022 stattgefunden, diesmal pandemiebedingt als digitale Veranstaltung, die auf große Resonanz gestoßen ist:

Alle waren sie da: Goethe, Gorki, Ibsen und Zweig in Marienbad

In der Serie “Literarische Spurensuche” geht es heute in den weltberühmten Kurort Marienbad, der zusammen mit Karlsbad und Franzensbad das böhmische Bäderdreieck bildet. Zahlreiche Dichter und Denker haben dem einst mondänen Ort ihre Aufwartung gemacht: Allein das Spektrum der Literaten reicht von Goethe, der hier in den Jahren 1820 bis 1823 mehrfach kurte und seine “Marienbader Elegie” über die unerfülllte Liebe zu Ulrike von Levetzow verfasst hat, über Gorki, Ibsen und Kafka bis zu Mark Twain und Stefan Zweig. Welche Spuren erinnern heute noch an diese prominenten Autoren?

Auf dem Goetheplatz steht eine mannshohe Statue an den Dichter, direkt vor dem Haus, in dem er seinerzeit residiert hat. Eine weitere Statue zeigt ihn zusammen mit Ulrike von Levetzow, die sein Werben um ihre Gunst aber nicht erwidert hat.

Dem russischen Erfolgsautor Gorki widmet man 1889 die imposante, neobarocke Maxim Gorki-Kolonnade, die einen wesentlichen Teil der Kurpromenade ausmacht. 1986 kommt an der Promenade dann noch die “Singende Fontäne” hinzu, ein eindrucksvolles Wasserspektakel, das von Mai bis Oktober zu jeder ungeraden Stunde von klassischer Musik untermalt und abends dazu noch von farbenprächtigen Lichteffekten begleitet wird.

Viel mehr als nur die Dubliners: Irische Pop- und Rockmusik

Pop und Rockmusik made in Ireland stand lange im Schatten von englischen Bands, abgesehen von Clannad, den Chieftains und den Dubliners, die eher Traditional Music machten und stets eine feste Fangemeinde hatten, bis dann The Taste und Thin Lizzy auch die härtere irische Musik weltweit salonfähig machten:

Viel mehr als “Blowin’ in the Wind”: das Motiv Wind in der Popmusik

In der Popmusik hat das Motiv Wind bereits eine jahrezehntelange Tradition. Bereits Bob Dylans Klassiker “Blowin’ in the Wind” greift poetisch auf das Motiv zurück, um schließlich zu der fast fatalistischen Feststellung zu kommen, wonach die Antwort auf ganz viele Fragen, etwa warum die Welt so ist, wie sie ist und nicht besser, allein der Wind kenne. Auch Bohemian Rhapsody, das beste Stück von Queen, klingt am Schluss mit einem leicht resignativen “Anyway the Wind Blows” aus.” Gehen wir nun der Frage nach, in welchen Popsongs das Windmotiv noch auftaucht: 

Gutenberg-Spuren in Mainz

Wer in Mainz auf Spurensuche von Johannes Gutenberg, dem Namensgeber unserer Schule, geht, wird schnell fündig werden. An vielen Stellen erinnert die Geburtsstadt an den Erfinder der Buchdruckkunst mit beweglichen Lettern, mit der er im 15. Jahrhundert europaweit einen rasanten Innovationsschub auslöste:

Klein, aber fein: die Novelle im 19. und 20. Jahrhundert

Die Novelle als literarische Gattung ist so etwas wie die kleine Schwester des Romans, also eine etwas kürzere Erzählung in Prosa. Ihr Aufstieg beginnt Anfang des 19. Jahrhunderts, inzwischen haben sich viele Autoren dieses kompakten Genres meisterhaft bedient:

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